Dr. med. Brief Augenheilkunde
Dr. med. Gerrett Brief - Facharzt für Augenheilkunde
Dr. med. Gerrett BriefFacharzt für Augenheilkunde
Focus Empfehlung
  • Dr. med. Gerrett Brief
    Ihr Facharzt für Augenheilkunde in Dortmund und Bochum
    Kontaktformular
    Unsere Sprechzeiten
    Unsere Sprechzeiten
    Mo / Di / Do / Fr:
    08:00 - 11:45 Uhr
    Mittwoch:
    07:30 - 12:15 Uhr

    Nachmittags-Termine nach Vereinbarung.
    Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit uns.

Refraktive ChirurgieRefraktive Chirurgie in Dortmund in Ihrer Augenarztpraxis

LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis)

Die LASIK ist gemäß den Richtlinien der Kommission für Refraktive Chirurgie Deutschland (KRC) grundsätzlich geeignet zur Beseitigung der:

  • Kurzsichtigkeit bis -8 Dioptrien,
  • Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien,
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis -5 Dioptrien.

Schema Excimer-Abtrag

Bei der LASIK-OP wird zunächst ein 120 bis 140µm dicker Hornhautdeckel mittels einer oszillierenden Stahlklinge eines Mikrokeratoms präpariert.

LASIK-OP-Schema

Dann wird der Deckel zur Seite hin aufgeklappt und der eigentliche Hornhautdickenabtrag mittels eines Excimer-Lasers durchgeführt.

Im Anschluss daran wird der Hornhautdeckel wieder zurückgeklappt.

Dieser wirkt dann wie eine Kontaktlinse und verhindert damit eine Reizung der behandelten Hornhautfläche (sog. „Tiefenbehandlung“, vgl. mit „Oberflächenbehandlung / LASEK /PRK“).

Dadurch treten postoperativ kaum Schmerzen auf und auch die postoperative visuelle Rekonvaleszenzzeit ist gegenüber der LASEK/PRK deutlich auf 4-5 Tage verkürzt.

Laser-Abtragungsprofile:

plano-scan-LASIK:

beim plano-scan wird das Hornhautgewebe gleichmäßig eben durch den Laserstrahl abgetragen. Dieses Verfahren wird oft auch als „Standard-LASIK“ bezeichnet.

asphärische-LASIK:

beim asphärischen Profil wird das Hornhautgewebe ovalär, ähnlich einem American Football, durch einen "flying spot" Laserstrahl abgetragen. Damit wird ein verbessertes Kontrastsehen z.B. in der Dämmerung erzielt.

gewebssparende-LASIK(„tissue-saving“):

beim „tissue-saving“-Profil wird durch einen besonderen mathematischen Algorhythmus das Hornhautgewebe besonders schonend und damit gewebesparend durch den Laserstrahl abgetragen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn präoperativ eine grenzwertige und damit für die „Standard-LASIK“ eine zu geringe Hornhautdicke vorliegt.

Wellenfront-LASIK:

bei der Wellenfront-LASIK, die oft auch als „individualisierte“ oder „personalisierte“ LASIK bezeichnet wird, wird präoperativ das Auge mittels einer Wellenfront vermessen. Dabei werden in einem bestimmten Muster gleichgerichtete Laserstrahlen in das Auge gelenkt. Die entstehenden Reflektionen dieser Laserstrahlen werden wieder aufgenommen und der entstehende „Versatz“ der einfallenden zu den reflektierten Lichtstrahlen wird gemessen. Dieses Ergebnis bezeichnet man als „Aberrationen“. Diese können z.B. durch das Auftreten von Halos um Lichtquellen subjektiv sehr störend sein.

Durch die Anwendung einer Wellenfront-LASIK kann man diese Phänomene beseitigen und damit ein optimales Ergebnis sowohl bei der Tages- als insbesondere auch bei der Nachtsehschärfe erzielen.

Femto-LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis mittels Femtosekundenlasertechnik):

Die Femto-LASIK-OP unterscheidet sich von der LASIK-OP dadurch, dass bei der Präparation des Hornhautdeckels ein Femto-Sekunden-Laser verwendet wird, der mit ultrakurzen Laserimpulsen die Hornhaut in einer beliebig vorgegebenen Tiefe eröffnet.

Femto-Lasik Ziemer-LDV2

Dies hat den Vorteil einer deutlich geringeren Schnittkomplikationsrate im Vergleich zum mechanischen Mikrokeratom. Ebenso konnte gezeigt werden, dass es postoperativ zu einer doppelt so starken Adhäsion des Hornhautdeckels kommt, als wenn der Hornhautschnitt mit einem mech-
anischen Mikrokeratom erfolgt wäre.

LASEK (Laser assistierte epitheliale Keratektomie) / PRK (photorefraktive Keratektomie):

Die LASEK/PRK ist gemäß den Richtlinien der Kommission für Refraktive Chirurgie Deutschland (KRC) grundsätzlich geeignet zur Beseitigung der:

Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien,
Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis -5 Dioptrien.

Zur Beseitigung der Weitsichtigkeit ist die LASEK/PRK grundsätzlich nicht geeignet!

LASEK

Bei der LASEK-/PRK-OP wird mittels Alkohol die oberste nur 50µm dünne Schutzschicht der Hornhaut aufgeweicht, mittels eines Hornhautspatels zur Seite geschoben und verworfen.

Daran schließt sich der eigentliche Hornhautdickenabtrag an (sog. „Oberflächenbehandlung“, vgl. mit Tiefenbehandlung/LASIK“). Bedingt durch den oberflächig entstandenen Hornhautdefekt ist es zwingend notwendig eine Schutzverbandskontaktlinse auf der behandelten Oberfläche zu platzieren, um entstehende Schmerzen auf ein Minimum begrenzen zu können.

Die Kontaktlinse wird ca. 4-5 Tage im Auge belassen, bis die Schutzschicht der Hornhaut unter der Verbandslinse wieder verheilt ist.

LASEK

Die postoperative visuelle Rekonvaleszenzzeit beträgt ca. 2½ bis 3 Wochen.

SUPRACOR™

Alterssichtigkeit

In jungen Jahren ist das Auge ein Alleskönner. Egal, ob wir etwas in der Nähe oder auf weitere Entfernung anvisieren – das Auge stellt sich flexibel darauf ein und liefert uns scharfe Bilder, indem es die Linse entsprechend verformt und damit die Brechkraft verändert. Diesen Prozess nennt man Akkommodation. Meist ab dem 45. Lebensjahr lässt die Fähigkeit zu akkommodieren nach. Alterssichtigkeit, in der Fachsprache Presbyopie genannt, tritt ein. Das heißt: Unser Auge bildet Dinge in der Nähe nicht mehr scharf ab – wir brauchen eine Lesebrille.

Aufbauend auf der bereits seit Jahren bewährten LASIK-OP werden beide Augen in einer Sitzung mit einem zusätzlichen speziellen Abtragsprofil zur Korrektur der Alterssichtigkeit behandelt. Dabei wird eine Brechkraftänderung im zentralen Hornhautbereich bewirkt. Dies geschieht zeitgleich mit der Korrektur der Fernsicht. Dinge in der Nähe werden wieder scharf im Brennpunkt auf der Netzhaut abgebildet. Aber auch in der mittleren Distanz, wie z.B. am Computer oder beim Betrachten von Hinweisschildern, kann SUPRACOR die Sicht verbessern. 96 Prozent der behandelten Patienten können ohne Brille wieder am Computer arbeiten oder Zeitung lesen.

Für die SUPRACOR™-Behandlung eignen sich in besonderem Maße in der Ferne weitsichtige Patienten (+1.0 bis +3.0 Dioptrien), die älter als 50 Jahre sind und die schon über einen längeren Zeitraum eine Lesebrille tragen.

INTRACOR™

Die INTRACOR™-Behandlung eignet sich zur Beseitigung der Altersweitsichtigkeit in frühen Stadien. Dabei werden fünf konzentrische Ringe mittels eines Femtosekundenlasers in das Hornhautstroma (mittlere Hornhautschicht) des nicht-dominanten Auges geschnitten, ohne die Hornhaut dabei zu eröffnen.

Altersweitsichtigkeit

Die Behandlung selbst dauert nur ca. 18 Sekunden. Kurz danach kann in der Nähe wieder alles scharf erkannt werden. Das nicht behandelte dominante Auge kann dann weiterhin für das Sehen in der Ferne genutzt werden. Diese Tatsache nennt man in der Fachsprache Monovision. Daher ist die INTRACOR™-Behandlung nicht geeignet für Tätigkeiten, die räumliches Sehen oder besonders hohes Kontrastsehen erfordern. Eine INTRACOR™-Behandlung sollte bevorzugt bei Patienten erfolgen, die für die Fernsicht keine Brillenkorrektur benötigen und deren Korrekturwert für die vorhandene Altersweitsichtigkeit kleiner als +1.0 Dioptrie ist.

Altersweitsichtigkeit